Prof. Kupnik (ETIT1)

Prof Kupnik

Zur Person

Wie verlief Ihr Lebensweg (Ausbildung, Wohnorte, …), bis Sie an der TU Darmstadt als Professor:in/Dozent:in berufen wurden?

Ich hatte das Glück die ersten 30 Jahre meines Lebens in Österreich zu leben. In dieser Zeit habe ich eine sehr gute Schulausbildung (u.a. Höhere Technische Lehranstalt für Elektrotechnik in Kapfenberg) und ein Elektrotechnik Studium (Telematik) an der TU Graz erhalten bevor ich an der Montanuniversität Leoben im Bereich akustischer Messtechnik promoviert habe. Daher auch mein Doktorgrad montanistische Wissenschaften (Dr. mont.). Danach habe ich 6 Jahre an der Stanford University in Kalifornien im Bereich mikromaschinell gefertigte Ultraschallwandler geforscht und wurde 2011 an die Brandenburgische Technische Universität Cottbus als Lehrstuhlinhaber auf die W3 Professur Allgemeine Elektrotechnik und Messtechnik berufen. Mit Beginn 2015 habe ich dann an die TU Darmstadt gewechselt und leite das Fachgebiet Mess- und Sensortechnik am FB ETIT und bin seit 2022 auch Zweitmitglied im FB Maschinenbau.

Was war Ihr Lieblingsfach/Hassfach in der Schule?

Am liebsten mochte ich Physik und am wenigsten Englisch. Mich fasziniert heute noch, wie wenig Englisch ich nach 11 Jahren Schule sprechen konnte.

Was hat Ihnen in Ihrem eigenen Studium besonders gut und was nicht gefallen?

Gut gefallen hat mir die Erfahrung zu machen, dass wenn etwas gut erklärt wird und man bereit ist selbst Arbeit zu investieren, es einem gelingt Zusammenhänge wirklich zu erkennen und zu verstehen. Nicht gefallen haben mir Lehrende, welche nicht erklären konnten oder einfach wenig Lust an der Lehre gezeigt haben. Universität bedeute immer eine Kombination aus Forschung und Lehre, also nur Forschung alleine reicht nicht, weil das Wissen auch an die nächste Generation weitergegeben werden muss.

Wie sind Sie dazu gekommen Professor:in/Dozent:in zu werden? Haben Sie Vorbilder oder Idole?

Das hat sich einfach so ergeben, wahrscheinlich weil ich einfach das gemacht habe was mich wirklich interessiert hat und wo ich gemerkt habe auch ein wenig Talent dafür zu haben.

Was gefällt Ihnen am besten in und an Darmstadt?

Die Nähe zum Flughafen Frankfurt und die freundliche Art vieler Menschen hier.

Zur Lehre

Wie lange sind Sie bereits an der TU Darmstadt als Professor:in/Dozent:in tätig?

Seit 01/01.2015.

Welches ist Ihr Fachgebiet?

Mess- und Sensortechnik.

An welchen aktuellen und spannenden Themen forschen Sie derzeit?

Wir machen viel im Bereich Ultraschall, Mensch-Maschine, Medizintechnik, Sensorik. Ich empfehle einen Blick auf unsere Homepage zu werfen.

Welchen Tipp würden Sie einem Erstsemester geben, der Ihre Veranstaltung besucht und worauf kann er sich am meisten freuen?

Von Anfang an jede Woche aktiv zu lernen und zu studieren und sich möglichst gut zeitlich zu organisieren. Am meisten Spaß und Freude macht die ganze Erfahrung zu studieren, da es einem sehr viel bringt und man in die eigene Zukunft investiert.

Welche weiterführenden Veranstaltungen bieten Sie an?

Neben ETIT 1 Vorlesung und Praktikum, verantworte ich noch die Module Einführung in die Elektrotechnik (FB Maschinebau und Materialwissenschaften) Messtechnik, Praktikum Messtechnik, Praktische Entwicklungsmethodik (die legendären PEMs), Sensortechnik, und Elektromechanische Systeme. Weitere Details dazu ebenfalls auf unserer Website.

Weitere Fragen

Welche Interessen und Hobbys haben Sie abseits von Ihrer Arbeit?

In meiner Freizeit reise ich gerne und ich habe auch Spaß daran mich ein wenig handwerklich zu betätigen.

Kaffee, Tee, Cola oder Mate?

Morgens Kaffee, da bei mir das Aufstehen morgens eher einer Auferstehung entspricht. Sonst Tee oder einfach Wasser.

Mensa, Döner oder Wurstbrot?

Keines von den genannten, wie gesagt ich komme aus Österreich und wir Essen nur Wienerschnitzel und Kaiserschmarrn 😀.

Welche drei Dinge würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

Messer, Feuerzeug und Zelt wäre wahrscheinlich am sinnvollsten.

Im Jahr 2030…

… gibt es weniger Bürokratie im deutschen Unisystem und auch allgemein. Wünsche kann man ja haben.

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